Edinburgh Yarn Festival 2016

von Frau Stil-Blüte

Der zweite und dritte Tag in Schottlands Hauptstadt war vollgepackt mit Fortbildung. Ich hatte Kurse bei Anna Maltz, Carol Feller, Amy Detjen und mein absolutes Highlight: Knitting the colours of Edinburgh von und mit Felicity Ford gebucht. Alle waren so nett und die dreistündigen Kurse vergingen wie im Fluge.

Anna Maltz liebt Pinguine und hat ein Buch mit vielen Modellen dazu herausgebracht. Sie hat noch nie einen gestreichelt, so wie ich und wurde deshalb natürlich auch nicht gepickt von einem dieser schrägen Vögel. Aber ich weiß jetzt, wie sie sich anfühlen.

Carol Feller hatte so viel neues an Inspiration mit dabei, dass mir am späten Nachmittag schon etwas der Kopf schwirrte. Allerdings lag es wohl auch an der Erkältung, die ich beim Aussteigen des Flugzeugs an mich genommen hatte. Ja, warum eigentlich nicht, Freitagmorgen war die Stimme dann weg, doch ich blieb tapfer und kämpfte mich als Early Bird noch vor dem ersten Kurs für eine Stunde durch die Ausstellungshalle.
Die Organisation des Edinburgh Yarns Festivals lässt keine Wünsche offen. Es ist alles so toll organisiert, alle sind so hilfsbereit, insbesondere, wenn man keine Stimme mehr hat, ich schwebte die ganze Zeit, wie auf Wolke 7. Und was passiert, wenn fast alles schön ist. Totale Reizüberflutung mit Übersprungshandlung beim Early Bird. Man kauft unkontrolliert alles, was man sieht und bekommt erst am Bus, wenn man kaum noch durch die Bustüren kommt ein schlechtes Gewissen. Nun, das hatte ich eigentlich schon verdrängt. Davon morgen mehr.

Zurück zum Kurs mit Felicity.

Wenn man Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet,

passieren wunderbare Dinge, nicht immer, aber in dem Kurs schon. Es war so beeindruckend und einfach wunderbar.

Nach dem Kurs fand die große schottische Party statt das ceilidh

mit der Boygroup the picts.

Das ist eine lustige und gesellige Sache und natürlich waren bekannte Gesichter in vorderster Front mit dabei.

Na, wer erkennt ihn im Video?

Ein wundervoller Tag, mit so vielen netten Menschen, ach das war schön.

Abschließend sei angemerkt, die Bustüren in Edinburgh sind definitiv zu schmal und morgen geht es weiter mit dem Edinburgh Yarn Festival, also dranbleiben.